Jon Stewart wollte nicht länger "Minenarbeiter im Scheißehaufen" sein

20. April 2015, 11:51
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Zu "The Daily Show"-Abschied: Nachrichtensender machten depressiv

London/Wien - US-Comedian Jon Stewart (52) hat seinen Ausstieg bei der Sendung "The Daily Show" mit häufigen "Momenten der Unzufriedenheit" begründet. "Es ist nicht so, dass ich dachte, die Show laufe nicht mehr, oder ich nicht wusste, wie es richtig ginge. Es war mehr 'Es läuft. Aber es befriedigt mich nicht mehr so'", sagte er dem britischen "Guardian".

Seit 1999 moderiert Stewart die satirische Nachrichtensendung, wurde dafür bisher mit 13 Emmys ausgezeichnet. Im Februar kündigte er an, demnächst abzutreten. Es sei "in zunehmendem Maße deprimierend", fortlaufend Nachrichtensender sehen zu müssen, bekannte der 52-Jährige in dem Interview: "Ich bin dauernd depressiv. Ich denke von uns als Minenarbeiter in einem Scheißhaufen. Ich setze meinen Helm auf, ziehe los und grabe mich durch Scheiße." Er bezieht sich da vor allem auf Rupert Murdochs Fox News.

Er wolle sich in Zukunft mehr um seine Familie kümmern, betonte Stewart. (APA, 20.4.2015)

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