BMW muss fast 92.000 Mini Cooper zurückrufen

20. April 2015, 09:03
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Fehlfunktion von Sensoren am Vordersitz könnte verhindern, dass der Airbag bei einem Unfall richtig funktioniert

Washington/München – Der deutsche Autobauer BMW muss wegen möglicher Probleme mit dem Airbag 91.800 Mini Cooper in den USA zurückrufen. Eine Fehlfunktion von Sensoren am Vordersitz könne verhindern, dass der Airbag bei einem Unfall richtig funktioniert, wie es in einer Mitteilung der US-Verkehrsbehörde NHTSA vom Wochenende heißt.

Der Airbag werde unter Umständen deaktiviert, obwohl jemand auf dem Sitz sitzt. Betroffen sind Mini Cooper und Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2006 sowie die Cabrio-Version des Mini Cooper und Mini Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2008.

Von BMW war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das fragliche Bauteil stammt laut Behörde von Johnson Controls. BMW hatte schon im vergangenen Jahr mehr als eine Million Autos weltweit wegen Airbagproblemen zurückrufen müssen. Damals ging es allerdings um Airbags des japanischen Herstellers Takata. (APA, 20.4.2015)

  • Die Fahrer von 91.800 Mini Cooper müssen für eine Weile auf ihr Auto verzichten. BMW muss sie wegen möglicher Probleme mit dem Airbag untersuchen.
    foto: andreas stockinger

    Die Fahrer von 91.800 Mini Cooper müssen für eine Weile auf ihr Auto verzichten. BMW muss sie wegen möglicher Probleme mit dem Airbag untersuchen.

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