Ermordeter Szenewirt am Kölner "Tatort": Top oder Flop?

Ansichtssache19. April 2015, 19:21
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Diesen Sonntag ermitteln wieder die Kölner Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf. Der Szenewirt Oliver Mohren wird ermordet. Seine Freundin Laura verwickelt sich in Widersprüche, ihr Exfreund Erik Trimborn gerät unter Verdacht.

foto: orf/ard/wdr/uwe stratmann

"Der Plot ist plump, der Erzählrhythmus eher Bumbum als Jazz, fast alle Figuren wirken konstruiert": So lautet das Urteil von Christian Buß im "Spiegel. Lichtblick sei ein Solo von Armin Rohde.

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"Regisseur Kaspar Heidelbach und Autor Norbert Ehry - zwei Routiniers - liefern eine konventionelle Motiv- und Tätersuche, schreibt dazu Holger Gertz in der "Süddeutschen Zeitung". "Bildlich erzählt über bedeutungsschwere Blicke, textlich arbeiten Ballauf und Schenk erneut einen Fragenkatalog ab, dick wie das Telefonbuch von Köln".

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Sandra Čapljak im TV-Tagebuch des STANDARD: "Gut, wer der Mörder ist, weiß auch der ungeschulte Krimischauer spätestens, als die Charaktere eingeführt sind."

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Positiver klingt die Kritik bei Focus.de: "Der Kölner 'Tatort' überzeugt mit seinem Ensemble und einer starken Geschichte. Weniger Rätselraten, aber dafür mehr Gangsterdrama sind angesagt und sorgen für eine gelungene Abwechslung zum klassischen Whodunit-Spiel".

Wie hat Ihnen dieser "Tatort" gefallen? Top oder Flop? (red, derStandard.at, 19.4.2014)

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