Punkteteilung zwischen Ogris und Kühbauer

19. April 2015, 17:00
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Austria Wien und der WAC trennen sich im Sonntagsspiel der Bundesliga 1:1 - Wiener kommen nicht näher an Europa heran

Wien - Ersatzgeschwächt, aber engagiert startete die Austria nach einer Trauerminute für Vereins-Ikone Norbert Lopper ins Heimdebüt von Chefcoach Andreas Ogris.

Nach drei Saisonpleiten (0:7-Tore) gegen die Kärntner von Dietmar Kühbauer sollte für das wichtigere Halbfinale des Cups am 29. April in Wolfsberg Selbstvertrauen gesammelt werden. Zwingende Chancen zeitigte der Elan aber nicht gleich. Und ein Tiefschlag wirkte zudem bremsend.

Dem WAC, um Entlastung bemüht, fiel die Führung in den Schoß, als der Ball vom angeschossenen Austrianer Leitgeb Zulj zurollte, der Goalie Lindner keine Chance ließ (29.). Mutlosigkeit gestattete Ogris nicht, die Austria blieb bestimmend und wurde durch Grünwalds Ausgleich per Kopf nach Flanke des Ex-Wolfsbergers de Paula belohnt (52.).

Der Kärntner hatte schon zuvor zwei gute Chancen gegen seine Landsleute vergeben. In der Folge wandelte sich das Spiel - von kampfbetont zu zerfahren, spielerisch ging allerdings wenig. "Wir haben aus einer Chance ein Gegentor bekommen. Das ist bitter", sagte Austrias Kapitän Suttner nach seimem 200. Ligaspiel. (red - DER STANDARD, 20.4. 2015)

Bundesliga, 29. Runde:
FK Austria Wien - WAC 1:1 (0:1). Wien, Generali-Arena, 7.780, SR Muckenhammer.

Tore: 0:1 (29.) Zulj, 1:1 (52.) Grünwald

Austria: Lindner - F. Koch, Rotpuller, Stronati, Suttner - M. Leitgeb - Royer (46. Frank), De Paula, A. Grünwald, T. Salamon (82. Endlicher) - Kvasina (76. Holzhauser)

WAC: Kofler - Berger, Sollbauer, Drescher, Baldauf - Standfest, Hüttenbrenner - Wernitznig, Seidl (91. Silvio), Zulj (80. Trdina) - Jacobo (69. Kerhe)

Gelbe Karten: Rotpuller bzw. Drescher, Trdina

  • Alles friedlich in Favoriten: Andreas Ogris und Dietmar Kühbauer vor dem Anpfiff. Letzterer kann mit dem Ergebnis wohl deutlich besser leben.
    foto: apa/punz

    Alles friedlich in Favoriten: Andreas Ogris und Dietmar Kühbauer vor dem Anpfiff. Letzterer kann mit dem Ergebnis wohl deutlich besser leben.

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