Mindestens 27 Tote bei Kämpfen im Südjemen

18. April 2015, 13:13
3 Postings

Gefechte zwischen Houthi-Rebellen und Hadi-treuen Kämpfern in Taez

Aden - Bei neuen Gefechten zwischen Houthi-Rebellen und regierungstreuen Kämpfern im Südwesten des Jemen sind mindestens 27 Menschen getötet worden. In der Nacht zum Samstag seien in Taes Explosionen und Schüsse zu hören gewesen, berichteten Einwohner der drittgrößten Stadt des Landes. Nach Angaben von Rettungskräften wurden 19 Houthi-Rebellen sowie acht mit ihnen verfeindete Kämpfer getötet.

Am Freitag hatte die von Saudi-Arabien angeführte internationale Militärkoalition in Tazs Luftangriffe auf Stellungen von Spezialeinheiten des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh geflogen.

Die Anhänger Salehs zählen zu den Verbündeten der Houthis. Auch in der südlichen Hafenstadt Aden kam es in der Nacht zum Samstag zu neuen Kämpfen. Unterstützt von den Kampfjets der Militärallianz drängten regierungstreue Kämpfer die Houthi-Miliz zurück, die seit Tagen versucht, eine Raffinerie westlich der Stadt einzunehmen.

Schiitische Houthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Soldaten liefern sich im Jemen seit Wochen heftige Kämpfe mit den Truppen und Milizen von Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi, der im Februar aus der Hauptstadt Sanaa in die Hafenstadt Aden floh. Als die Rebellen Mitte März auf Aden vorrückten, setzte sich Hadi nach Saudi-Arabien ab und bat um militärische Hilfe. Seit dem 26. März fliegt die von Riad angeführte Allianz Luftangriffe im Jemen. (APA/AFP, 18.4.2015)

Share if you care.