Franzosen verletzten Kurzschwanzkänguru durch Stichflamme

17. April 2015, 13:30
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Geldstrafe oder sieben Tage Haft als Urteil - Quokka wurde "unnötiger Schmerz" zugefügt

Sydney – Weil sie ein Kurzschwanzkänguru verletzt haben, sind in Australien zwei französische Touristen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Angeklagten müssten jeweils 4.000 australische Dollar (knapp 3.000 Euro) zahlen, entschied am Freitag das zuständige Gericht in Perth im Südwesten des Landes.

Sollten sie das Geld nicht aufbringen, müssten sie sieben Tage ins Gefängnis. Die beiden Touristen waren nach Polizeiangaben Anfang April auf Rottnest Island unterwegs, eine dem Festland vorgelagerte Insel. Als sie ein Quokka entdeckten, wollten sie es sich näher ansehen – und kreierten mit Hilfe einer Spraydose und eines Zünders eine Stichflamme. Das Kurzschwanzkänguru wurde dabei verletzt, ihm wurde laut dem Urteilsspruch "unnötiger Schmerz" zugefügt. Die Franzosen im Alter von 24 und 18 Jahren hatten sich während der Verhandlung schuldig bekannt. (APA, 17.4.2015)

  • Weil sie ein Quokka oder Kurzschwanzkänguru verletzt haben, wurden zwei französische Touristen im australischen Perth zu 4000 australischen Dollar Geldstrafe oder sieben Tagen Haft verurteilt.
    foto: apa/epa/taronga zoo

    Weil sie ein Quokka oder Kurzschwanzkänguru verletzt haben, wurden zwei französische Touristen im australischen Perth zu 4000 australischen Dollar Geldstrafe oder sieben Tagen Haft verurteilt.

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