"Es gibt kein Problem mit Schadsoftware auf Smartphones"

16. April 2015, 10:20
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US-Mobilfunker Verizon sieht stark überschätztes Problem - Lookout widerspricht

Wer die Presseaussendungen so manches Sicherheitsdienstleisters liest, könnte meinen, dass die Mobiltelefonnetzwerke schon bald unter der Last von Trojanern und anderer Malware zusammenbrechen müssten. Keine Woche vergeht, ohne Warnungen vor der Gefährdung durch neue Schadsoftware.

Report

Allein: Die Realität ist eine andere, wie nun der US-Mobilfunkanbieter Verizon in seinem jährlichen "Breach Investigations Report" betont. Was man immer wieder mal sehe, sind Adware-Installationen, aber echte Malware sei im mobilen Bereich praktisch non-existent, berichtet Wired.

Zustimmung

Diesem Urteil stimmt auch die auf Datenforensik spezialisierte Firma FireEye zu. In den eigenen Untersuchungen stoße man praktisch nie auf Berichte über Smartphone-Infektionen. Man sammle jährlich tausende Berichte über Datenverluste aufgrund von Malware-Infektionen. Mobile Geräte kommen dabei aber de fakto nicht vor.

Widerspruch

Der Sicherheitsdienstleister Lookout hat seine eigene Erklärung für diese Diskrepanz: Unternehmen wie Verizon hätten gar nicht die technischen Möglichkeiten gezielte Attacken zu erkennen. (red, 16.4.2015)

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