Äußerst seltener Omurawal gestrandet

14. April 2015, 12:08
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Die Bartenwalspezies war erst 2003 entdeckt worden

Perth - An der australischen Westküste ist ein Wal gestrandet, der zu einer Spezies gehört, von der man noch kaum etwas weiß und die erst im Jahr 2003 entdeckt worden war: Omurawale (Balaenoptera omurai) gehören mit etwa zehn Metern Länge zu den kleinsten Bartenwalen. Sie haben schlanke Körper und eine hohe, sichelförmige Rückenflosse. Lange Zeit wurden die Tiere für kleine Brydewale (Balaenoptera brydei) gehalten. DNA-Tests zeigten erst vor einem Jahrzehnt , dass es sich um eine eigene Art handelt.

Das Tier, das nun an einem abgelegenen Strand bei Exmouth 1.200 Kilometer nördlich von Perth gefunden wurde, ist ein weibliches Jungtier von knapp 5,60 Länge. Es sei erst das zweite Mal überhaupt, das so ein Wal in Australien gestrandet sei, teilte das Umweltministerium des Bundesstaats Western Australia mit.

Selten gesehen

Über die Lebensweise der Tiere ist wenig bekannt. Gesichtet wurden sie bislang nur einige Male im Indischen Ozean und im Westpazifik. Weltweit sind nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) nur neun Exemplare je untersucht worden.

Schätzungen über die Zahl der Tiere gibt es aufgrund der geringen Zahl an Sichtungen nicht. Die IUCN führt sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. (APA/red, derStandard.at, 14.4. 2015)

  • Wie viele Omurawale es gibt, lässt sich nicht einmal annähernd sagen.
    foto: apa/epa/dpaw

    Wie viele Omurawale es gibt, lässt sich nicht einmal annähernd sagen.

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