Spionageverdacht in finnischer Regierungskanzlei

14. April 2015, 09:52
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Vertrauliche E-Mails über EU-Russlandsanktionen offenbar nach außen gedrungen

Helsinki/Kiew/Moskau - Die Kanzlei des finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb hat Medienberichte bestätigt, wonach vermutlich vertrauliche E-Mails auf höchster Ebene nach außen gedrungen sind. In den Mails sei es unter anderem um die EU-Sanktionen gegen Moskau gegangen, hieß es in einer Presseaussendung am Dienstag.

Das vermutete Leck sei am Wochenende entdeckt worden. Derzeit würden mehrere persönliche Computer in der Kanzlei überprüft. Das Büro kündigte weitere Stellungnahmen an, ohne einen Zeitpunkt festzulegen. Vorerst war unklar, ob es sich um einen Hackerangriff oder einen möglichen Spion in der Kanzlei handeln könnte. (APA, 14.4.2015)

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