Was Researcher in Personalberatungen verdienen

15. April 2015, 13:06
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Sie suchen geeignete Führungskräfte für Unternehmen, kommunikative und rhetorische Fähigkeiten sind bei Researchern besonders wichtig

Researcher in Personalberatungen sind im Rahmen von Executive Search-Projekten zur Besetzung von Führungskräften und Spezialisten für die Identifikation und den Erstkontakt mit Kandidaten zuständig. Dazu erstellen sie in Abstimmung mit dem Personalberater eine Liste mit Zielfirmen, in denen sie passende Kandidaten identifizieren und telefonisch kontaktieren. Sie ergänzen die Suche durch Abfrage von Datenbanken und Online-Netzwerken, wie Xing oder LinkedIn.

Beim telefonischen Erstkontakt mit den potenziellen Kandidaten qualifizieren sie grob vor, ob die Personen für das Suchprojekt infrage kommen. Passende Kandidaten leiten sie an den zuständigen Personalberater für ein persönliches Interview weiter.

Gehaltsentwicklung

Von Researchern wird häufig ein abgeschlossenes Studium, etwa Wirtschaft mit Schwerpunkt auf Personal erwartet. Im Vordergrund stehen jedoch persönliche Eigenschaften, wie insbesondere kommunikative und rhetorische Fähigkeiten, überzeugendes Auftreten, eine strukturierte Arbeitsweise, Ausdauer, hohe Belastbarkeit und Frustrationstoleranz, Kreativität und vernetztes Denken bei der Suche, ausgeprägte Kundenorientierung sowie ein hohes Maß an Koordinations- und Organisationsfähigkeit.

Das marktübliche Gehalt von Researchern zu Beginn der Karriere liegt im Schnitt bei 30.500 Euro brutto pro Jahr. Nach 5 bis 10 Berufsjahren verdienen Researcher Gehälter in Höhe von durchschnittlich 44.500 Euro. Nach mehr als zehn Jahren Berufserfahrung entwickeln sich die Gehälter auf 50.200 Euro brutto pro Jahr im Schnitt. (Conrad Pramböck, 15.4.2015)

Conrad Pramböck ist Berater und Speaker zu Gehalts- und Karrierethemen. Er leitet bei der Personalberatung Pedersen & Partners den Geschäftsbereich Compensation Consulting.

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