Mayrbäurl tritt für Freiheitliche bei ÖH-Wahlen an

13. April 2015, 10:48
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Obmann-Stellvertreter ist Spitzenkandidat des RFS - Voraussichtlich treten neun Fraktionen an

Wien – Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) hat am Samstag auf seiner Homepage den Spitzenkandidaten für die ÖH-Wahlen vom 19. bis 21. Mai bekanntgegeben. Felix Mayrbäurl, bisher Obmann-Stellvertreter, wird auf Platz eins antreten.

"Ich wünsche mir mehr Transparenz in der ÖH und möchte auf diesem Weg mehr Studenten für die ÖH-Politik motivieren, um dem durch die geringe Wahlbeteiligung entstehenden Demokratiedefizit entgegenzuwirken", sagt Mayrbäurl zu seiner Kandidatur auf der Homepage.

Mayrbäurl studiert Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau an der Technischen Universität Wien.

Voraussichtlich treten neun Fraktionen an

Voraussichtlich neun Fraktionen gehen von 19. bis 21. Mai bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) ins Rennen um die 55 Sitze in der Bundesvertretung (BV), dem österreichweiten Studentenparlament. Morgen, Dienstag, endet die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge.

Bundesweit antreten wollen nach Angaben der ÖH und einem APA-Rundruf mit den Fachschaftslisten (FLÖ), der Fraktion Engagierter Studierender (FEST), dem Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), und den Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) die bisherigen Exekutivfraktionen, die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG), der NEOS-Ableger JUNOS-Studierende, der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) sowie mit dem Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) und dem Kommunistischen StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) wieder zwei konkurrierende kommunistische Listen.

Wegen Kandidatenmangels abgewunken hatten zuletzt die Unipiraten. Auch die zuletzt über die Uni Linz in die Bundesvertretung eingezogene Spaßfraktion No Ma'am will nicht bundesweit antreten, sondern nur an ihrer Heimatuni, hieß es auf APA-Anfrage.

Die BV wird heuer erstmals seit 2003 wieder direkt gewählt. Von 2005 bis 2013 wurde sie aufgrund von Entsendungen aus den Universitäts- bzw. Hochschulvertretungen besetzt.

Die Wahlvorschläge für die BV müssen von mindestens 200 Wahlberechtigten aus mindestens sieben Hochschulen unterstützt werden. Mindesterfordernis pro Hochschule sind dabei zehn Unterstützungserklärungen. (red, apa, derStandard.at, 13.4.2015)

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