Bombendrohung: Start eines Germanwings-Flugs abgebrochen

12. April 2015, 21:48
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Alle 132 Insassen in Sicherheit - Sprengstoff-Spürhunde fanden nichts

Köln - Wegen einer Bombendrohung hat der Pilot einer Germanwings-Maschine den Start am Sonntagabend auf dem Flughafen Köln/Bonn abgebrochen. Gefunden wurde zunächst nichts. Alle 132 Insassen konnten die Maschine wohlbehalten verlassen.

Die Drohung gegen den Flug nach Mailand sei über die Bundespolizei eingegangen, teilte Germanwings in Köln mit. Das Flugzeug, ein Airbus des Typs A320, befand sich demnach gerade auf dem Weg zur Startposition. Der Pilot habe den Rollvorgang abgebrochen und das Flugzeug an eine für solche Fälle vorgesehene Position gebracht. Dort hätten die 126 Passagiere und die 6 Personen umfassende Crew das Flugzeug geordnet über mobile Fahrgasttreppen verlassen.

Überprüfungen im Gange

Sprengstoff-Spürhunde hätten nichts gefunden, sagte eine Bundespolizei-Sprecherin. Derzeit durchsuchten noch Entschärfer das Flugzeug. Das Gepäck werde erneut durch die Kontrolle geführt. Auch das Handgepäck werde luftsicherheitstechnisch überprüft. Die Passagiere würden außerdem gefragt, ob ihnen etwas aufgefallen sei.

Die Drohung sei um 18.05 Uhr per E-Mail an den Flughafen gegangen. Um 18.25 hätte die deutsche Bundespolizei reagiert und Maßnahmen eingeleitet.

Flug 4U826 hatte ursprünglich um 18.20 Uhr nach Mailand Malpensa abheben sollen. Am Abend gab der Airport auf seiner Internetseite als neue Abflugzeit 21.30 Uhr an. Ein Germanwings-Sprecher betonte, dass die Passagiere noch am Sonntag befördert werden sollten. Dies solle definitiv mit einer anderen Maschine geschehen. (APA, 12.4.2015)

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