Angst vor neuem Anschlag löste Massenpanik in kenianischer Uni aus

12. April 2015, 12:45
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Ein Student getötet, mehr als 100 verletzt - Regierung sagt somalischer Al-Shabaab-Miliz den Kampf an

Nairobi - Zehn Tage nach dem Anschlag auf eine Universität in Kenia hat die Explosion eines Stromtransformators eine Massenpanik auf einem Campus in der Hauptstadt Nairobi ausgelöst. Dabei seien am Sonntag ein Student getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden, teilte die Universität Kikuyu mit.

Aus Furcht vor einem Attentat von Islamisten seien zahlreiche Studenten aus den Wohnheimen gesprungen, einige von ihnen sogar aus dem fünften Stock. Darunter sei auch das Todesopfer gewesen. Augenzeugen zufolge explodierte der Transformator um vier Uhr morgens. Angstschreie von Studenten hätten dann Panik in den Wohnheimen ausgelöst.

Am 2. April hatten Kämpfer der somalischen Islamisten-Miliz Al-Shabaab die Universität in der Stadt Garissa gestürmt und 148 Menschen getötet. Die Extremisten haben bereits mehrere Anschläge in Kenia verübt. Begründet wurden diese damit, dass kenianische Truppen den Kampf gegen Al-Shabaab in Somalia unterstützen. (APA, 12.4.2015)

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