Über welche Filmklischees stolpern Sie regelmäßig?

User-Diskussion13. April 2015, 15:24
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In Russland herrscht ewiger Winter, alle Europäer/Künstler/Verbrecher sind Raucher, und bei Bedrohung läuft man die Treppe immer nach oben – eine Suche nach den immer wiederkehrenden Filmklischees

Kate Austen hat es nicht leicht. Sie ist auf der rätselhaften "Lost"-Insel gestrandet, und muss sich mit allerlei unerklärlichen Dingen herumschlagen. Wenigstens ihre Körperpflege erledigt sich quasi von selber – ihre Achselhaare sind gemeinsam mit einem plausiblen Handlungsstrang auf der Insel verlorengegangen und müssen niemals rasiert werden.

"Schau, da sind drei dunkle Gänge! Wir sollten uns am Besten aufteilen!" Ein Satz, der noch in keinem Film zu einem glücklichen Ende, aber immer zu zahlreichen Todesfällen geführt hat.

Boy meets girl. Er kommt gerade aus einer tragisch zu Ende gegangenen Beziehung, sie – leicht tollpatschig, aber Inhaberin eines kleinen Buch- oder Cupcake-Geschäfts – holt ihn mit ihrer fröhlichen und unkomplizierten Art wieder zurück auf die Sonnenseite des Lebens.

Unglaublich, unnötig oder liebgewonnenes Kuriosum?

Filmklischees – manchmal ermüdend und frustrierend ("Schieß dem Bösen immer noch einmal in den Kopf, er steht sonst garantiert wieder auf!"), manchmal aufgrund ihrer Erwartbarkeit so wohlig und behaglich wie eine gemütliche, warme Decke. Oft ist es auch gerade das "Zitat" eines Klischees, das den Reiz eines Genrefilms ausmacht.

Welche Klischees sind Ihnen in Filmen bereits untergekommen? Wann sind Klischees unverzichtbar? Gibt es auch Filme, die Sie aufgrund ihrer kompletten Vermeidung von Klischees überrascht haben? Haben Sie so etwas wie ein "Lieblingsklischee"? (aan, derStandard.at, 13.4.2015)

  • Ganz klar – wo sonst sollten die Aliens landen als direkt über New York?
    foto: 20th century fox

    Ganz klar – wo sonst sollten die Aliens landen als direkt über New York?

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