Subaru: Schau dir in die Augen, Kleines

10. April 2015, 15:42
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EyeSight nennt Subaru ein Präventiv-Sicherheitssystem, das auf Basis einer Stereokamera vor Unfällen mannigfacher Art bewahren soll

Sicherheit, sagt Subaru, stand bei uns schon immer im Fokus. Aktiv durch Allrad, passiv durch - nun, neuerdings Fahrerassistenzsysteme wie dem EyeSight. Nigelnagelneu. Aber nur in Europa. Daheim in Japan und bei den Amis hat es das System bereits in den ersten zwei Generationen gegeben, nun, in dritter Generation, verbessert in Hard- und Software, wird es auch auf die heiklen Europäer losgelassen.

Der Start erfolgt im neuen Outback, in Österreich zählt es ab sofort sogar zu dessen Serienumfang. Besonders stolz sind die Techniker, dass das auf einer Stereokamera basierende System komplett im eigenen Hause entwickelt wurde; da stecken, hieß es bei der Präsentation, "25 Jahre Entwicklungsarbeit drin". Kombination mit Radar? Machen andere, Subaru nicht. Bei einer Reichweite von 110 Metern und 35 Grad Sichtwinkel erfasst und erkennt das System, schau mir in die Augen, Kleines, Autos, Laster, Busse, Motor-, Fahrräder und Fußgänger, und wenn es sein muss, bremst EyeSight den Wagen voll herunter, mit bis zu einem G.

CVT-Automatik

Der Outback selbst ist ein klein wenig gewachsen, auf 4,82 m Länge, es gibt ihn mit 2,0-Liter-Diesel (150 PS) und 2,5-Liter-Benziner (175 PS), die Preispalette reicht von 39.990 bis 46.990 €, und als Getriebe steht ausschließlich die CVT-Automatik zur Auswahl - was die Überleitung zum Forester wäre: Denn der bekommt für den hier 148 PS leistenden Diesel nun ebenfalls diese im Prinzip stufenlose, jedoch sieben Schaltstufen simulierende Automatik. Der Forester 2,0D CVT kostet ab 37.990 €. Innen hat sich auch was getan - neues Lenkrad und jenes neue Infotainment-System, das auch im Forester zum Einsatz kommt. (Andreas Stockinger, DER STANDARD, 10.4.2015)

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Subaru

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

  • Ein bisserl größer als bisher, die Silhouette bleibt aber unverändert: So finden sich Subaru-Fans sogleich mit dem neuen Outback zurecht. Und auch er trägt jetzt einen hexagonalen Grill.
    foto: stockinger

    Ein bisserl größer als bisher, die Silhouette bleibt aber unverändert: So finden sich Subaru-Fans sogleich mit dem neuen Outback zurecht. Und auch er trägt jetzt einen hexagonalen Grill.

  • Im Forester, der traditionell etwas mehr Gelände kann als der Outback, finden nun endlich auch Boxerdiesel und Automatikgetriebe zueinander.
    foto: stockinger

    Im Forester, der traditionell etwas mehr Gelände kann als der Outback, finden nun endlich auch Boxerdiesel und Automatikgetriebe zueinander.

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