Umweltsünde Kapselkaffee?

Diskussion10. April 2015, 07:00
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Das Geschäft mit den Kaffeekapseln boomt ungebrochen. Umweltschützer kritisieren jedoch seit langem den Zuwachs an Verpackungsmaterial

Für eingefleischte Kaffeeliebhaber beginnt ein guter Tag mit einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee. Die Zeiten, in denen eine Kanne Filterkaffee zubereitet wurde, sind längst vorbei. Heute stehen in einem Großteil der Haushalte moderne Vollautomaten oder Kapselmaschinen, die per Knopfdruck frischen Cappuccino, Espresso oder Macchiato zaubern.

Die Kapsel macht den Tee

Die Kapselhersteller haben das riesige Potenzial längst erkannt. Mittlerweile gibt es neben dem umfangreichen Kaffeesortiment sogar Kakao und Tee in der Kapsel-Einzelportion. Natürlich bieten Kapselmaschinen Vorteile wie die schnelle und unkomplizierte Zubereitung und die vergleichsweise günstige Anschaffung gegenüber Vollautomaten. Der Konsument muss sich aber an ein System binden und für seinen Kaffeegenuss weit tiefer in die Tasche greifen als bei der herkömmlichen Filtervariante.

Abkapseln vom Müll

Umweltschützern sind die Kapselhersteller schon lange ein Dorn im Auge. Die Produktion von Müll und der Einsatz von Aluminium sowie die Herausforderungen beim Recycling bieten Kritikern zahlreiche Angriffspunkte.

Wie genießen Sie Ihren Kaffee?

Haben Sie eine Kapselmaschine zu Hause? Verwenden Sie immer Kapseln vom Originalhersteller, oder greifen Sie auch zu Alternativen? Haben Sie schon einmal Tee aus der Kapsel probiert, und falls ja: Was halten Sie davon? (ste, derStandard.at, 10.4.2015)

  • Der Kapselmarkt  verzeichnet nach wie vor starke Zuwächse.

    Der Kapselmarkt verzeichnet nach wie vor starke Zuwächse.

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