Apple veröffentlicht iOS 8.3 mit 300 neuen Emojis

9. April 2015, 10:40
168 Postings

Sollen mehr Diversität bringen - Zahlreiche Bugfixes und verbesserte Siri-Stimme

Es ist ein Versuch dem eigenen Betriebssystem etwas mehr Diversität zu verleihen: Mit iOS 8.3 führt Apple 300 neue Emojis ein, ein großer Teil davon ergänzt das bisherige Angebot um zusätzliche Hautfarben. Auch gleichgeschlechtliche Paare kommen nun in einigen Emojis vor.

Vorschlag

Apple reagiert damit als erster großer Anbieter auf einen Vorschlag des Unicode Consortiums, der sechs verschiedene Hauttöne vorsieht. Dass Apple eine Vorreiterrolle einnimmt, hat freilich auch konkrete Auswirkungen auf Nutzer mit anderen Betriebssystemen: So bekommen diese lediglich falsche oder gleich gar keine Emojis an Stelle der neuen Varianten angezeigt.

Organisation

Mit den neuen Emojis geht auch eine Überarbeitung der Tastatur zur Eingabe derselbigen einher. Durch die Auswahl wird nun gescrollt, bisher war sie in Seiten organisiert.

grafik: ap

iOS 8.3 bringt zudem einige Neuerung rund um den persönlichen Assistenten Siri: So wurde die Qualität der Stimme weiter verbessert. Auch steht die Software jetzt in einigen weiteren Sprachen zur Verfügung, darunter Russisch, Thai und Türkisch. Ebenfalls neu: Siri kann jetzt Anrufe starten, bei denen automatisch der Außenlautsprecher aktiviert wird.

Vermischtes

CarPlay, Apples Fahrzeugintegration für das iPhone, funktioniert nun ebenfalls drahtlos. Die Startperformance von Apps soll allgemein verbessert worden sein, bei der Installation von kostenlosen Apps wird auf Wunsch nun nicht mehr regelmäßig nach dem Passwort gefragt. Und in Messages ist eine Spam-Melde-Option hinzugekommen.

Update

Dazu kommen zahlreiche Fehlerbereinigungen, so sollen etwa WLAN- und Bluetooth-Verbindungen nun stabiler laufen. Auch schließt die neue Version eine Fülle an Sicherheitslücken, Informationen dazu verrät Apple auf einer eigenen Webseite. iOS 8.3 kann direkt über das Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden, Voraussetzung ist mindestens ein iPhone 4s oder das iPad 2. (red, 9.4.2015)

  • Softwarenachschlag - nicht nur für aktuelle iPhones.
    foto: eric risberg / ap

    Softwarenachschlag - nicht nur für aktuelle iPhones.

Share if you care.