Waldbesitzer legte Fallen aus: 20 Rehe tot oder verletzt

8. April 2015, 17:00
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76-jähriger Mühlviertler wollte wegen Wildverbisses Abschuss erzwingen

Rohrbach - Im Bezirk Rohrbach ist ein Waldbesitzer aufgeflogen, der jahrelang Wildfallen ausgelegt hat. In den vergangenen fünf Jahren wurden dadurch 20 Rehe schwer an den Läufen verletzt. Einige verendeten, andere mussten von Jägern erlegt werden. Der 76-Jährige rechtfertigte sich damit, dass der Verbiss in seinem Forst zu hoch sei und er durch die Verletzung der Tiere deren Abschuss erzwingen wollte.

Die Ermittler kamen dem Mann durch einen anonymen Hinweis auf die Spur, berichtete die Polizei-Pressestelle Oberösterreich am Mittwoch. Er soll mindestens drei Trittfallen vergraben und mit Laub oder Zweigen getarnt gaben. Damit sie nicht entdeckt wurden, wechselte er regelmäßig die Standorte. Der Pensionist ist geständig. Er wurde angezeigt. (APA, 8.4.2015)

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