Frühstück im ORF für rund sieben Millionen

8. April 2015, 16:52
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Mobile Produktion geplant

Wien - Donnerstag soll die definitive Entscheidung über das ORF-Frühstücksfernsehen in einer Managementsitzung fallen. Kolportierte Tendenz: Nun doch ein mobiles Studio, wohl in einem Lkw, das sich täglich aus einer anderen Gemeinde meldet, wie es Salzburgs Landesdirektor Roland Brunhofer im Februar präsentiert hat.

Dienstag und Mittwoch berieten ORF-Landesdirektoren und Management in einer Klausur über das Projekt. Rund sieben Millionen sollen 250 Sendungen von sechs bis neun Uhr früh im Jahr kosten, hieß es von mehreren Quellen - es könnte auch noch etwas mehr werden.

Auf STANDARD-Anfrage hieß es im ORF zu Infos, dass es der Truck werden dürfte, eher knapp: "Das ist Stand seit der Klausur im Februar." Freilich wurden in der Zwischenzeit intern Alternativen diskutiert - die Gemeindebesuche etwa am Vorabend statt in der Früh.

Unter den Landesdirektoren gab es nach STANDARD-Infos einige Skepsis für das Konzept - kolportiert wird sie sowohl aus roten Bundesländern wie Wien wie bürgerlichen wie Oberösterreich. (red, derStandard.at, 8.4.2015)

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