Medienbehörde weist "Report"-Beschwerde der FPÖ Vorarlberg ab

8. April 2015, 16:47
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KommAustria: ORF habe objektiv berichtet

Wien - Die Medienbehörde KommAustria hat eine Beschwerde der Vorarlberger Freiheitlichen gegen das ORF-Politikmagazin "Report" abgewiesen. Die FPÖ sah durch einen "Report"-Beitrag zur Vorarlberger Landtagswahl im vergangenen Herbst das Objektivitäts-und Unabhängigkeitsgebot verletzt, weil die Freiheitlichen aus ihrer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.

Die Medienbehörde kam inzwischen zum Schluss, dass der ORF innerhalb des ihm gesetzlich zukommenden Gestaltungsspielraums in seinen Informationssendungen objektiv berichtet hat und das abgegrenzte Thema in der "Report"-Sendung - es ging um den prognostizierten Verlust der absoluten Mehrheit der ÖVP , den prognostizierten Einzug der NEOS in den Landtag sowie mögliche Koalitionsvarianten - als sachlich nachvollziehbares Kriterium nicht zu beanstanden war. Die KommAustria hat die FPÖ-Beschwerde deshalb als unbegründet abgewiesen. Da die Freiheitlichen keine Rechtsmittel ergriffen haben, ist die Entscheidung inzwischen rechtskräftig. (APA, 8.4.2015)

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