Designierter Chef von Springer/Ringier in der Schweiz geht

7. April 2015, 14:44
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Michael Voss verlässt Konzern aus persönlichen Gründen - Verlage müssen sich neuen Leiter für geplantes Gemeinschaftsunternehmen suchen

Berlin - Die Medienverlage Axel Springer und Ringier müssen sich einen neuen Chef für ihr geplantes Gemeinschaftsunternehmen in der Schweiz suchen. Der für den Posten vorgesehene Manager Michael Voss verlasse aus persönlichen und familiären Gründen Ringier, teilte der Konzern mit Sitz in Zürich am Dienstag mit.

Nachfolge "in Ruhe" suchen

Der Deutsche ging 2010 zu Ringier und war zuletzt im Vorstand zuständig für das Verlagsgeschäft und die Unterhaltungssparte (Publishing und Entertainment). Ringier kündigte an, man werde nun "in Ruhe" einen Nachfolger suchen. Die Schweizer stellen dem Deal mit Springer zufolge den künftigen Chef des Gemeinschaftsunternehmens.

Beide Konzerne betonten, die Personalie habe keine Auswirkung auf das Vorhaben unter dem Namen Ringier Axel Springer Medien Schweiz. Ringier bringt in die Firma alle seine Deutschschweizer und Westschweizer Zeitschriftentitel samt zugehöriger Online-Angebote ein sowie die Westschweizer Zeitung "Le Temps". Die Berliner steuern ihr gesamtes Schweiz-Geschäft bei. An der Gesellschaft sind beide Partner zu gleichen Teilen beteiligt.

Springer und Ringier haben bereits 2010 ihr Osteuropa-Geschäft in einem Joint Venture gebündelt. Dort wird das Portfolio in Polen, Ungarn, Slowakei und Serbien gemanagt.

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