Autistischer Bub nach viertägiger Suche gerettet

7. April 2015, 10:16
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Elfjähriger irrte kilometerweit durch Wald

Sydney - Ein autistischer Bub ist in Australien nach viertägiger Suche in einem unwegsamen Waldgebiet gerettet worden. Der elfjährige Luke Shambrook wurde am Dienstag im Eildon-Nationalpark im Südosten des Landes von der Besatzung eines Hubschraubers entdeckt, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der Fundort war etwa drei Kilometer von dem Campingplatz entfernt, wo er am Freitag zuletzt gesehen worden war. Sanitäter brachten den unterkühlten und dehydrierten Buben in ein Krankenhaus.

Polizist: "Mutiger junger Mann"

Der Leiter der Polizei im Bundesstaat Victoria, Rick Nugent, bezeichnete die Rettung als ein "Wunder". Die Nacht sei sehr kalt gewesen und es habe am Morgen stundenlang geregnet. "Unsere Freude, ihn gefunden zu haben, ist kaum in Worte zu fassen", sagte Nugent. Er lobte den Elfjährigen als einen "mutigen, belastbaren und starken jungen Mann".

Die Familie hatte der Polizei nach dem Verschwinden des Buben gesagt, er habe möglicherweise gar nicht gemerkt, dass er sich verirrt habe. Da Luke sich gerne versteckt und eine Vorliebe für Wasser hat, waren während der Suchaktion auch Taucher in den Eildon-See geschickt worden. Am Montag schöpften die Rettungskräfte neue Hoffnung, als sie die Kappe des Buben fanden. Diese führte sie schließlich auf die Spur des Vermissten. (APA, 7.4.2015)

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