Die drei teuersten Videospiele aller Zeiten

7. April 2015, 10:40
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Entwicklungskosten machen nur einen relativ kleinen Teil der Budgets aus

Bei steigenden Produktionskosten kann sich nur noch eine Hand voll großer Publisher die Herstellung von Blockbuster-Videospielen leisten. Wie viel Geld die Entwicklung und Vermarktung verschlingen kann, zeigen die drei bislang teuersten Games aller Zeiten.

rockstar games

Platz 3

Platz drei belegt laut einem neuen Bericht der Youtube-Sendung "Did you know Gaming" belegt das Gangster-Epos "Grand Theft Auto 5" (2013). Die Entwicklungskosten beliefen sich demnach auf rekordverdächtige 137 Millionen Dollar, wobei praktisch noch einmal so viel Geld für die Vermarktung des Werks ausgegeben wurde. 268 Mio. Dollar habe das Gesamtbudget betragen. Eine Investition, die sich für Hersteller Rockstar Games und Herausgeber Take-Two vollends bezahlt gemacht hat. Bis heute wurden mehr als 45 Millionen Exemplare für Konsole verkauft, die PC-Version wird Mitte April in den Handel kommen.

infinityward

Platz 2

Noch Mehr Geld hat sich Activision die Bewerbung des Shooters "Call of Duty: Modern Warfare 2" (2009) kosten lassen. Wie die LA Times damals meldete, wurden die Entwicklungskosten mit bis zu 50 Millionen Dollar bemessen, wobei der Herausgeber satte 200 Millionen Dollar für die Vermarktung bereitgestellt hatte. Inflationsbereinigt beläuft sich das Gesamtbudget damit auf rund 275 Million Dollar. Astronomische Ausgaben, doch für Activision ging es damals nach dem Sensationserfolg mit "Modern Warfare" um die Festigung des Blockbuster-Franchises, das neben Marken wie "World of WarCraft" und "Skylanders" als festes Standbein des weltweit umsatzstärksten Videospielherstellers gilt.

destinygame

Platz 1

Das teuerste Videospielprojekt bisher kommt ebenfalls aus dem Hause Activision. Wie zum Start des Sci-Fi-Shooters "Destiny" (2014) bekannt gegeben, legte das Unternehmen rund 500 Millionen Dollar für das Spiel zur Seite, um über die nächsten Jahre ein neues Milliarden-Franchise aufzubauen. Wie viel von diesem Budget tatsächlich in die Entwicklung fließen, ist nicht bekannt. Unternehmensaussagen zufolge dürfte neben dem Marketing aber auch der Aufbau der Server-Infrastruktur verschlungen haben. Geplant ist, eine neue Marke mit den Dimensionen von "Call of Duty" aufzubauen. (zw, 7.4.2015)

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