Euro tendiert im frühen Handel fester

7. April 2015, 09:10
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Schwacher US-Arbeitsmarktbericht stützt - Europäische Stimmungsindikatoren im Blick

Wien - Der Euro hat am Dienstag in der Früh gegen den US-Dollar fester tendiert. Um 9 Uhr hielt der Euro bei 1,0918 Dollar nach 1,0830 USD beim Richtkurs vom Donnerstag. In New York hatte der Euro gegen 22 Uhr zuletzt mit 1,0883 Dollar notiert.

Der Euro hatte sich im Zuge schwacher US-Zahlen erholt und die Marke von 1,10 Dollar kurzzeitig überwunden, schrieben die Experten der Helaba. Am Freitag hatte der US-Arbeitsmarktbericht ein Nachlassen der konjunkturellen Dynamik in den USA signalisiert. Die US-Wirtschaft hatte im März nur gut halb so viele Stellen geschaffen wie erwartet. Ihre Zahl war nur um 126.000 gestiegen und damit so schwach wie seit Ende 2013 nicht mehr, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitgeteilt hatte.

Während robuste europäische Stimmungsindikatoren heute für Unterstützung sorgen könnten, zeichnen die technischen Indikatoren ein gemischtes Bild und der stark rückläufige DAX lässt auf eine trendlose Marktverfassung schließen, hieß es bei der Helaba. Aus den größten Volkswirtschaften Europas stehen heute die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor auf der Agenda.

Gegen 9.00 Uhr hielt der Euro bei 0,7332 britischen Pfund nach 0,7316 Pfund zum EZB-Richtkurs am Donnerstag, bei 1,0463 (1,0400) Schweizer Franken und 130,58 (129,59) japanischen Yen. (APA, 7.4.2015)

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