Steirische Pensionistin soll Banken mit Bomben gedroht haben

4. April 2015, 10:16
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Frau wurde in Grazer Nervenklinik gebracht

Deutschlandsberg - Eine Weststeirerin (49) hat in der Osterwoche dreimal telefonisch Bombendrohungen gegen eine Bank in Deutschlandsberg ausgesprochen. Nach umfangreichen Ermittlungen wurde die Frau - eine Kundin - als mutmaßliche Täterin ausgeforscht. Sie wurde in das LKH Graz-Südwest - die frühere Landesnervenklinik Sigmund Freud - gebracht, so die Landespolizeidirektion am Karsamstag.

Die Frühpensionistin hat mit den Anrufen ausgerechnet am Mittwoch, dem 1. April, begonnen: Um 8.52 Uhr rief sie von einer öffentlichen Telefonzelle bei der Raiffeisenbank an und drohte mit der Explosion einer Bombe. Das gleiche tat sie am Gründonnerstag um 9.47 Uhr und am Karfreitag um 11.29 Uhr, einmal bei der Raiffeisenbank Deutschlandsberg und einmal beim Notruf der Polizeiinspektion Deutschlandsberg.

Die Frau zeigte sich bei der Einvernahme geständig, sie dürfte die Anrufe aufgrund von psychischen Problemen gemacht haben. Sie wurde wegen ihrer geistigen Verfassung von einem Arzt und laut Polizei freiwillig in das LKH Graz Süd-West eingewiesen. (APA, 4.4.2015)

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