Schüler sollen Angriff auf Moschee in Südfrankreich geplant haben

4. April 2015, 08:53
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Blatt: Ermittlungen gegen vier Gymnasiasten einer Militärschule wegen Bildung krimineller Vereinigung - Justizvertreter will zunächst nicht von Anschlag sprechen

Lyon - Die französische Justiz ermittelt gegen vier Schüler einer Militärschule, die einen Angriff auf eine Moschee in der Stadt Montelimar im Südosten des Landes geplant haben sollen. Gegen die Schüler eines Gymnasiums der Luftwaffe bei Grenoble sei ein Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung eröffnet worden, verlautete am Freitag aus Justizkreisen.

Wie die Regionalzeitung "Le Dauphine Libere" berichtete, werden die Schüler verdächtigt, einen "Sprengstoffanschlag" auf die Moschee geplant zu haben. Ein Justizvertreter wollte dagegen nicht von einem Anschlag sprechen. Die genauen Pläne und das Motiv der Schüler müssten noch ermittelt werden.

Ein Armeesprecher sagte, die Luftwaffe sei "schockiert" über das Verhalten der Schüler, die bereits vom Unterricht ausgeschlossen wurden. Ihre Absichten seien mit den Werten der Luftwaffe und ihrer Schule nicht zu vereinbaren. (APA, 4.4.2015)

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