Derivate bringen UniCredit-Chef in Bredouille

3. April 2015, 16:22
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Staatsanwaltschaft beantragt Prozess unter anderem gegen Ghizzoni

Rom/Mailand - Die Staatsanwaltschaft der süditalienischen Stadt Bari hat einen Prozess gegen 16 UniCredit-Manager, darunter Geschäftsführer Federico Ghizzoni und seinen Vorgänger Alessandro Profumo, Präsident der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS), beantragt. Dies berichtete die Tageszeitung "Il Fatto Quotidiano" am Freitag.

Die Manager werden des Bankrotts des süditalienischen Diwanherstellers Divania in Zusammenhang mit Derivatengeschäften beschuldigt. Mit den Derivaten sei das Unternehmen "grenzenlosen Risiken" ausgeliefert worden, lautet der Vorwurf der Staatsanwälte. Divania, das in Bari 430 Personen beschäftigte, hatte 2011 Verluste gemeldet, die das weltweit exportierende Unternehmen zur Pleite führten.

UniCredit bestritt in einer Presseaussendung am Freitag die Vorwürfe. Die Bank-Austria-Mutter zeigte sich überzeugt, dass diese bald geklärt werden könnten. (APA, 3.4.2015)

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