Neues Aufnahmeverfahren für Justizwachebeamte

3. April 2015, 11:47
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Sozialer Kompetenz der Bewerber soll besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden

Wien - Bei der Aufnahme in den Justizwachdienst soll zukünftig stärker als bisher auf die persönliche Eignung der Kandidaten eingegangen werden. Besonderes Augenmerk gelte dabei der sozialen Kompetenz der Bewerber, erklärte die Vollzugsdirektion am Freitag in einer Mitteilung.

Das neue, am 1. April in Kraft getretene Aufnahmeverfahren ist mehrstufig aufgebaut. Die Kandidaten müssen Rechtschreib- und Rechenkenntnisse sowie gutes Allgemeinwissen nachweisen. Unumgängliche Voraussetzungen sind die medizinische Eignung, eine entsprechende körperliche Fitness und eine psychologische Begutachtung. Zusätzlich gibt es ein Bewerbungsgespräch.

Bestgeeignete sollen zum Zug kommen

"Erst wenn ein Kandidat alle Phasen positiv absolviert hat, kann er in den Justizwachdienst aufgenommen werden", sagte Peter Prechtl, der Leiter der Vollzugsdirektion. Damit soll sichergestellt werden, dass die am besten geeigneten Kandidaten zum Zug kommen.

Umfassende Informationen zum Berufsbild und Anforderungsprofil der Justizwache sowie zum Aufgabenbereich des Strafvollzuges finden sich auf der Website des Justizministeriums. Dort sind alle Details zu den neuen Aufnahmekriterien und Antworten auf häufig gestellte Fragen nachzulesen. Es gibt auch die Möglichkeit einer Online-Bewerbung, wobei in einem separaten Download-Bereich alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. (APA, 3.4.2015)

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