Ölpreistief kostet Kuwait 20 Prozent Einnahmen

2. April 2015, 15:07
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Ölgeschäft macht mehr als 90 Prozent staatlicher Einnahmen aus

Kuwait-Stadt - Der drastische Rückgang des Ölpreises hat die staatlichen Einnahmen von Kuwait um fast 20 Prozent zusammenschmelzen lassen. Wie das kuwaitische Finanzministerium am Donnerstag mitteilte, nahm das Emirat von April 2014 bis Februar 2015 23,2 Mrd. Dinar (71,69 Mrd. Euro) ein. In den ersten elf Monaten des vorherigen Haushaltsjahres waren es 28,9 Mrd. Dinar gewesen.

Der Rückgang ist vor allem auf die sinkenden Einnahmen aus dem Ölgeschäft zurückzuführen. Sie gingen um 27,4 Prozent auf 21,2 Mrd. Dinar zurück. Das Ölgeschäft macht 91,4 Prozent der staatlichen Einnahmen aus. Zu Beginn des kuwaitischen Haushaltsjahres 2014/2015, das von April bis März geht, lag der Ölpreis noch bei 100 Dollar (92,98 Euro) pro Barrel. Im Jahresverlauf fiel er auf 50 Dollar.

Auf dem Weltmarkt hat der Ölpreis seit Juni um rund 60 Prozent nachgegeben. Gründe sind ein Überangebot bei gleichzeitig sinkender Nachfrage. (APA, 2.4.2015)

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