"The Witcher 3": Grafik-Unterschiede und 200 Stunden Spielzeit

4. April 2015, 12:00
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Zudem weitere Informationen zur Technik und DLCs

In einem Twitter-Q&A beantwortete der Senior Game Designer von "The Witcher 3: Wild Hunt" Damien Monnier Fragen der Spieler zum heiß erwarteten Rollenspiel, das nach Verzögerungen nun am 19. Mai 2015 erscheint. Anders als in Nordamerika wird das Spiel in Deutschland ungeschnitten erhältlich sein, so Monnier.

Originalautor nur am Anfang involviert

Andrzej Sapkowski, der Autor der Romane um Geralt von Riva, auf denen die Spiele basieren, sei nur am Beginn der Entwicklung involviert gewesen. Da "The Witcher 3" nach den Ereignissen in den Büchern spiele, haben die Autoren von CD Projekt Red übernommen. Die Story wird in Akte unterteilt, auch wenn diese für den Spieler nicht direkt sichtbar sind und nur intern von den Autoren zur Orientierung genutzt werden. Quests werden sich über mehrere Akte erstrecken. Wenn man bei der PC-Version den Speicherstand aus "The Witcher 2" importiert, trägt Geralt auch das Tattoo, das er sich im Vorgänger stechen lassen konnte. Das Haar des Hexers kann angepasst werden, um ihn individueller zu gestalten.

Inspiriert von "Dark Souls"

Das Kampfsystem sei "Dark Souls" ähnlich und von ihm beeinflusst, schnell und verfüge über gutes Trefferfeedback. Die bereits angekündigten kostenlosen DLCs sollen nicht zu klein ausfallen, auch Quests werden als Downloadinhalte bereitgestellt. Die größte Herausforderung aus technischer Sicht sei es gewesen, viele individuelle Charaktere gleichzeitig auf den Bildschirm anzuzeigen. Die NPCs reagieren auch auf ihre Umwelt, suchen also Schutz bei Nacht und wenn es stürmt. Seit Januar sei es außerdem gelungen, die Wassereffekte und Wellen zu verbessern. Auch zu den Versionsunterschieden gibt es klare Worte. Die Fassung für Xbox One und PS4 unterscheiden sich nur bei der Auflösung, die mit 900p bzw. 1080p definiert sind. Daran werde dem Entwickler zufolge auch das Update mit DirectX 12 auf der Xbox nichts ändern, dafür würde es "größere Änderungen" seitens Microsoft benötigen. Monnier würde die PC-Version aufgrund der höheren Auflösung vorziehen. Dennoch sähen alle Fassungen gut aus.

witchergame

Diskussion um einen Screenshotmodus

Derzeit sei es möglich, den Abstand der Kamera zum Spielcharakter zu verändern, doch das Team arbeite daran, weitere Optionen anzubieten. Auch ein Screenshotmodus, in dem die Kamera frei bewegt werden kann, wird zumindest diskutiert. Rüstungssets können nicht individualisiert werden, sollen aber in verschiedenen Stufen verfügbar sein. Die drei besten Rüstungen im Spiel haben jeweils fünf Stufen. Auf dem Pferderücken sei es problemlos möglich, Zaubersprüche zu nutzen, da, so Monnier, ein anderes System oder eine alternative Tastenbelegung zu umständlich gewesen wäre. Die im Vorfeld gezeigten Bootsfahrten werden durch Stürme und Seemonster erschwert, die es zu bekämpfen gilt.

Über 200 Stunden lang

Neben Geralt als spielbaren Charakter wird es die Möglichkeit geben, im Rahmen vordefinierter Sequenzen in die Schuhe von Ciri zu schlüpfen. Sie spiele sich anders als Geralt – schneller, schwächer und einigen exklusiven Zaubern und Fähigkeiten. Neueinsteiger will Monnier beruhigen, das Team habe mit vielen Tests sichergestellt, dass Neulinge sehr schnell auf dem neuesten Stand sind. Bei der Absolvierung aller angebotenen Tätigkeiten könne man sich über 200 Stunden im Rollenspiel verlieren. Neue Informationen zum nächsten Projekt des Studios, "Cyberpunk 2077" gebe es erst nach der Fertigstellung von "The Witcher 3". (ul, 4.4.2015)

  • "The Witcher 3" erscheint nach Verschiebungen endlich im Mai.
    bild: cd projekt red

    "The Witcher 3" erscheint nach Verschiebungen endlich im Mai.

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