Das beste Stück ... nachgefragt bei Alfredo Barsuglia

Kolumne7. April 2015, 12:38
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Michael Hausenblas fragt den Künstler Alfredo Barsuglia, was er an seinem Fahrrad so schätzt

"Ich habe keine Lieblingsfarbe, kein Lieblingsessen und auch kein Lieblingsobjekt. Ich sehe die Dinge gern in einem Zusammenhang, wobei die Effizienz im Vordergrund steht.

Mein Fahrrad ist als Verkehrsmittel im täglichen Gebrauch und mir sehr wichtig. Dabei handelt es sich um ein sehr altes Rad. Es funktioniert allerdings immer noch spitze und einwandfrei. Wenn irgendetwas kaputt ist oder scheppert, schraube ich einfach daran herum.

Dadurch wird es immer weniger und auch für Diebe zunehmend uninteressanter. Von der Bauart ist es sehr simpel, man benötigt kein Spezialwerkzeug, das ist ein weiterer Vorteil. Die Marke kenne ich gar nicht, die ist mir auch egal.

Eigentlich ist dieses Fahrrad eine Art Findelkind. Es stand jahrelang bei uns in einem Innenhof. Irgendwann hing ein Zettel daran, dass es entfernt würde, wenn man es nicht abholt. Ich hab es also vor dem Müll gerettet." (Michael, Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 3.4.2015)

  • Alfredo Barsuglias Ausstellung "Cabinet" ist noch bis 10. Mai im Wiener Mak zu sehen.
    foto: nathan murrell

    Alfredo Barsuglias Ausstellung "Cabinet" ist noch bis 10. Mai im Wiener Mak zu sehen.

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