Drucker: Laut Testern hoher Tintenverbrauch durch Reinigung

30. März 2015, 10:14
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Die Säuberung der Druckköpfe sorgt dafür, dass in sechs Wochen Tinte für zehn Euro verbraucht wird

In einem großen Vergleich zahlreicher Tintenstrahl- und Laserdrucker hat die Stiftung Warentest auch untersucht, wie sich die Geräte verhalten, wenn sie nicht benutzt werden. Für einen Zeitraum von sechs Wochen wurden Drucker lediglich einmal wöchentlich ein- und ausgeschalten, ausgedruckt wurde nichts. Als die Warentester anschließend überprüften, wieviel Tinte verbraucht wurde, gelangten sie zu teils überraschenden Resultaten: Laut Stern Digital verbrauchten manche Tintenstrahl-Drucker allein durch das Ein- und Ausschalten Tinte im Wert von zehn Euro. Das würde umgerechnet auf ein ganzes Jahr mit 90 Euro zu Buche schlagen.

Starke Kostenunterschiede

Dabei variieren die Werte zwischen den einzelnen Geräten sehr stark, auch innerhalb einzelner Marken: Stern nennt etwa Canon, dessen Pixma MG6650 lediglich Tinte im Wert von 20 Cent verbrauchte, während der MB2350 mit zehn Euro den Höchstwert abgab. Der Verbrauch ergibt sich durch die Reinigung des Druckkopfs. Dadurch wird Eintrocknen der Tinte verhindert. Auch beim Einsetzen der Patrone geht etwas Tinte verloren.

Spülen

Bei Laserdruckern kann dies nicht passieren. Insgesamt glichen Laser- und Tintenstrahldrucker ihr Preisniveau momentan aneinander an, so die Stiftung Warentest weiter. Die Produkttester untersuchten insgesamt 132 Drucker. Unter anderem wurde auch das Zusammenspiel mit iOS- und Android-Smartphones unter die Lupe genommen. (fsc, 30.3.2015)

  • Herkömmliche Drucker verbrauchen teilweise viel Tinte, ohne dass gedruckt wird

    Herkömmliche Drucker verbrauchen teilweise viel Tinte, ohne dass gedruckt wird

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