Zur "Earth Hour" gingen weltweit die Lichter aus

Ansichtssache29. März 2015, 08:38
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Aktion soll auf Klimawandel aufmerksam machen

Wien - Anlässlich der Klimaschutzaktion "Earth Hour" haben am Samstag Millionen Menschen weltweit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. In Österreich wurde in allen Landeshauptstädten die Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten abgeschaltet.

In Deutschland ging unter anderem am Brandenburger Tor in Berlin die Beleuchtung aus. Aktivisten formten dort aus Kerzen den Schriftzug "Save our climate! Now!" Auch der Pariser Eiffelturm blieb ab 20.30 Uhr unbeleuchtet, aus Sicherheitsgründen allerdings nur für fünf Minuten. In Moskau wurden am Kreml und in den Hochhaustürmen im Zentrum Hongkongs die Lichter gelöscht.

Forderung nach mehr Anstrengungen

Die 2007 im australischen Sydney gestartete "Earth Hour" soll die Forderung nach verstärkten Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt unterstreichen. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF fand die Aktion in diesem Jahr in mehr als 7.000 Städten in 172 Ländern statt. Demnach hüllten sich fast 40 Unesco-Welterbestätten ins Dunkel. In Deutschland hatten 226 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Auch Privathaushalte waren aufgefordert, bei der "Earth Hour" mitzumachen. (APA, 29.3.2015)

foto: epa/christian escobar mora

Eine Stunde lang wurden bei der "Earth Hour" die Lichter gelöscht. Hier in Cali, Kolumbien.

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foto: reuters/pilar olivares

Aquädukt Arcos da Lapa in Rio de Janeiro, Brasilien.

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foto: reuters/paul kleiven/ntb scanpix

Opernhaus in Oslo, Norwegen

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foto: epa/etienne laurent

Eiffelturm in Paris, Frankreich

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foto: epa/radek pietruszka

Palast für Kultur und Wissenschaft in Warschau, Polen

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Königspalast in Madrid, Spanien

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foto: reuters/heinz-peter bader

Rathaus in Wien, Österreich

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foto: epa/fredrik von erichsen

Skyline von Frankfurt, Deutschland

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foto: epa/claudio peri

Petersdom im Vatikan

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foto: reuters/stefan wermuth

Big Ben und Parlament in London, Großbritannien

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foto: reuters/sergei karpukhin

Basilius-Kathedrale in Moskau, Russland

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foto: epa/wu hong

Nationalstadion in Peking, China

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