Uber sucht den Weg in Legalität

28. März 2015, 12:04
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Der umstrittene Fahrdienst will spätestens im Sommer ein neues und dann legales Angebot in Deutschland starten

Berlin - Der umstrittene Fahrdienst Uber will laut einem Magazinbericht spätestens im Sommer ein neues und dann legales Angebot in Deutschland starten. Künftig sollen Fahrer eingesetzt werden, die über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen, wie die "WirtschaftsWoche" berichtet.

Uber finanziere seinen Freizeitchauffeuren diesen Schein, der 100 bis 200 Euro koste, und zahle einen Anreizzuschlag. "Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen", wurde Uber-Deutschland-Manager Fabien Nestmann zitiert.

1600 Fahrer im Dienst

Derzeit seien in Deutschland 1600 Fahrer für den Dienst aktiv. Vor kurzem hatte das Frankfurter Landgericht den umstrittenen Dienst Uber Pop in Deutschland gestoppt. Das US-Unternehmen dürfe nur Fahrten anbieten, bei denen der Lenker des Autos eine behördliche Genehmigung zur Beförderung von Personen habe, hieß es zur Begründung.

Das Gericht folgte damit der Argumentation des Verbunds Taxi Deutschland, der gegen Uber geklagt hatte. Nach Angaben des Magazins ist das Urteil bisher nicht vollstreckt. Taxi Deutschland habe die dafür nötige Sicherheitsleistung von 400.000 Euro noch nicht hinterlegt. Uber ist nach eigener Darstellung weltweit in 55 Ländern tätig, wird aber in immer mehr Märkten juristisch ausgebremst. (APA, 28.3.2015)

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    foto: reuters/kai pfaffenbach
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