Ermittlungen gegen UBS-Tochter im Steuerstreit mit Frankreich

28. März 2015, 10:21
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Behörden forderten eine Kaution von 40 Millionen Euro

Zürich/Paris - Der Steuerstreit zwischen der Schweizer Großbank UBS und Frankreichs Behörden spitzt sich zu. Gegen die französische Tochter des Geldhauses wurde offiziell ein Ermittlungsverfahren eröffnet, wie UBS am Freitagabend mitteilte.

Außerdem hätten die Behörden eine Kaution über 40 Millionen Euro gefordert. Hintergrund sind bereits seit drei Jahren laufende Untersuchungen, ob die Tochter Kunden beim Steuerbetrug geholfen hat. Bisher wurde nicht formell gegen die Gesellschaft selbst ermittelt. UBS kündigte sich an, gegen die Entscheidungen der Ermittler zur Wehr zu setzen.

Nach ihrer Auffassung hat sie sich keinen Rechtsverstoß vorzuwerfen. Die Bank habe umfassend mit den Ermittlern kooperiert und werte die Kaution als Strafe. Das größte Schweizer Geldhaus steht seit 2012 im Visier der französischen Justiz. Bereits im Herbst musste das Institut eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro hinterlegen, nachdem es mit einem Einspruch vor Gericht gescheitert war. UBS sprach damals von einem stark politisch aufgeladenen Verfahren. (APA, 28.3.2015)

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