Gewehre aus dem 3D-Drucker werden noch gefährlicher

28. März 2015, 10:37
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Gruppe schafft es, eine Colt CM901 herzustellen – mit 500 Dollar-Drucker

Im Jahrestakt schaffen es Bastler, noch gefährlichere Waffen mit 3D-Druckern herzustellen: 2013 wurde die erste Handfeuerwaffe produziert, letztes Jahr mit der berühmten AR-15 ein gängiges Gewehr. Jetzt behauptet eine Gruppe namens "Printed Firearm", eine Colt CM901 mit ausgedruckten Komponenten produziert zu haben. Dabei handelt es sich laut Engadget um den "tödlicheren Bruder der AR-15". Denn die CM901 kann größere Projektile abfeuern, unter anderem 7.62x51 mm NATO.

Robustheit unklar

Bislang beweist lediglich ein kurzes GIF, dass erfolgreich Gewehrsalven aus der ausgedruckten Waffe abgefeuert werden konnten. Das heißt aber nicht, dass das Gewehr tatsächlich robust ist und länger hält. Auseinanderfallende Objekte sind momentan noch eine der großen Hürden für 3D-Drucker. Die selbst hergestellten Gewehre stellen auch Behörden vor Probleme: Noch ist unklar, wie die Verbreitung von Waffen dann kontrolliert werden soll. Die CM 901 wurde etwa mit Hilfe eines 500 Dollar teuren Da Vinci-3D-Druckers hergestellt. (fsc, 28.3.2015)

Links:

Engadget

  • Das ausgedruckte CM 901 soll laut den Bastlern problemlos funktionieren
    foto: screenshot/printed firearms

    Das ausgedruckte CM 901 soll laut den Bastlern problemlos funktionieren

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