STANDARD Hidden Door Shopping: Wiedens Geschäfte und Ateliers kennenlernen

Ansichtssache26. März 2015, 15:23
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Nach Ladenschluss öffnen Geschäfte, Lokale und Ateliers im vierten Bezirk – diesmal ausgedehnt auf zwei Abende, an denen es Mode und Design sowie Kulinarik in Kombination zu entdecken gibt.

foto: marietta adenberger

Weinverkostung mit Schraubenregal im Hintergrund - der Anlass für diese ungewöhnliche Kombination war Mittwochabend das STANDARD Hidden Door Shopping im Bezirk Wieden.

Im Bild: Wein von "Groszer Wein" mit den Verkostungsgläsern von "Das goldene Wienerherz", ausgeschenkt wird in der Tischlerwerkstätte Wegscheider.

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foto: regine hendrich

2013 und 2014 nannte sich die Veranstaltung noch "STANDARD Fashion Tour", das Grundkonzept blieb allerdings gleich: Nach Ladenschluss öffnen sich in einem ausgesuchten Bezirk Ateliers, Lokale und Werkstätten für die Besucherinnen und Besucher, neu ist in diesem Jahr, dass Mittwoch und Donnerstag geöffnet ist.

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foto: regine hendrich

Das Prayner Konservatorium in der Mühlgasse diente bei dieser Tour als Headquarter, von 18 bis 19 Uhr konnte man sich bei einem Glas Sekt – und einem kleinen Konzert – aufs Flanieren einstimmen.

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foto: regine hendrich

Besonders beliebt bei vielen Besuchern ist die Kombination aus Mode (wie hier von Elfenkleid) ...

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foto: regine hendrich

... Verkostungen und Spezialrabatten: Im Geschäft von Elfenkleid in der Margaretenstraße gab es Wein von Meinklang ...

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foto: regine hendrich

... und Gewürze aus der Pfefferei.

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foto: regine hendrich

Zusätzlich gibt es an diversen Locations die Möglichkeit, selbst aktiv zu sein, wie hier beim Knödelworkshop im Lokal Zur Herknerin.

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foto: regine hendrich

Beim Modelabel von Susa Kreuzberger - Madame with a Mission – in der Kettenbrückengasse wurden zusätzlich ...

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foto: regine hendrich

... Spezialitäten von Am Dorfplatz 8 und Wein von Die Weinstadt angeboten.

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foto: regine hendrich

Bei Milk in der Margaretenstraße fanden auch die Hersteller von "Tigermilk" Aufnahme für zwei Abende. Die aus Erdmandeln gewonnene Milch kann im Rahmen des Hidden Shoppings schon vorab verkostetet werden, der Verkauf startet erst in Kürze.

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foto: regine hendrich

Gleich neben der Tigermilk kann man sich feinste Nougat-Aufstriche von Glinitzer aufs Brot schmieren und diese auch kaufen – Mode von Milk selbstverständlich auch.

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foto: regine hendrich

Eine Modedesignerin öffnet gar ihre Privatwohnung für die Veranstaltung.

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foto: www.fuergestaltung.at

Dörte Kaufmann zeigt bei Live-Modeschauen, die dreimal pro Abend stattfinden, wie verwandlungsfähig ihre Mode in Kombination mit ihren Strick- und Häkelaccessoires ist. Begleitet wird das von Delikatessen von Goldmari und Rakia & Co.

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foto: regine hendrich

In der Alpenmilchzentrale, die normalerweise als gemeinsamer Arbeitsraum verschiedener Kreativer dient, gibt es Aeijst – steirischen Gin – sowie köstliche Sugos von Meislmichl und Taschen und Gürtel von Herbert.

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foto: regine hendrich

Frauen sind insgesamt wohl mehr als Männer unterwegs, oftmals Freundinnenrunden, die gemeinsam durch den Bezirk ziehen. Manche haben dies schon von langer Hand geplant: "Wir haben uns das schon im Jänner ausgemacht, damit wir wieder einmal gemeinsam ausgehen können", erzählt eine Besucherin.

(Im Bild: Anprobieren von Kreationen von Kamen hinterm Paravent in der Tischlerwerkstätte)

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foto: regine hendrich

Hier die Verkostung von Brew Age in einem der beiden Stadthotelzimmer von Urbanauts, mit einem eindeutigen Männerüberhang.

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foto: regine hendrich

Aufgelassene Geschäftslokale werden revitalisiert, indem sie zu Vier-Stern-Hotelzimmern umgebaut werden. Im Zimmer "Der Schlosser" gab es Mode von good morning – midnight, Weine von Christoph Edelbauer und Produkte der Gärtnerei Am Himmel.

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foto: regine hendrich

In der Näherei Apfel in der Kettenbrückengasse kann man gegen Voranmeldung eine Apfeltasche nähen. Zu erstehen gibt es dort Produkte aus Äpfeln, Mode von lu und Schmuck von Rosivita.

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foto: regine hendrich

Ebenfalls selbst Hand anlegen lässt sich in diesem Traditionsbetrieb an der Rechten Wienzeile. Original Karlsbader Oblaten werden dort nach wie vor per Hand gefertigt. Bei der Tour darf man seine eigene Oblate mit Haselnusscreme füllen.

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foto: marietta adenberger

Köstlich auch das ebenfalls mit alten Eisen gefertigte Käsefeingebäck, dessen Herstellung ebenfalls von Gert Lagler erklärt wird. Für jene, die nicht nur shoppen wollen, sicher eines der Highlights der Tour durch den vierten Bezirk.

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foto: regine hendrich

Viel Platz haben die Besucher in den Räumlichkeiten der Galerie von Georg Kargl Fine Arts. Hier gibt es Süßes von Mein Honig, Mode von KN und koffeinhaltiges Bier von Eule.

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Immer wieder spannend: Lokale und Ateliers in den Hinterhöfen entdecken.

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foto: regine hendrich

Ein wenig in die Kindheit versetzt fühlt man sich angesichts manch alter Wandkarten, die bei Irenaeus Kraus in der Operngasse angeboten werden. Für Stärkung sorgen Fürth Kaffee und Bröselkeks.

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foto: regine hendrich

Hier wird Altes zu Neuem: Die Upcycling-Produkte von Garbarage werden begleitet von "G'schicktem Wein" und Kulinarischem von "Anna's".

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foto: regine hendrich

Feine Seifen (von Lederhaas) und Wildspezialitäten (von Alles Wild) sowie selbstgemachte Müsliriegel von Müslibrikett sind im Co-Working-Space A-Werner zu finden.

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foto: regine hendrich

Einen Blick auf die Produktion kann man bei der Porzellanmanufaktur Feine Dinge erheischen. Während im vorderen Teil die edlen Stücke ausgestellt sind ...

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foto: marietta adenberger

... gibt es hinten die Brennöfen und Formen sowie das Porzellan in verschiedenen Fertigungsstufen zu sehen.

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foto: marietta adenberger

Geteilt wird der Raum beim Hidden Door Shopping mit dem Weinhof Uibel, dem Schmucklabel MAKAROjewelry und "Blühendem Konfekt".

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foto: regine hendrich

Wer alle Stationen an einem Abend absolviert, könnte danach reparaturbedürftig sein. Die Puppenklinik in der Heumühlgasse wird da leider nicht helfen können – sie ist auf Puppen, Plüschtiere und Teddys spezialisiert.

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foto: regine hendrich

Restkarten für Donnerstagabend sind nur noch an der Abendkasse um 25 Euro im Prayner Konservatorium, Mühlgasse 28–30, erhältlich.

(Petra Eder, derStandard.at, 26.3.2015)

derStandard.at/Hiddendoor

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