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Diversity – Gelebte Vielfalt

25. März 2015, 16:03

Gregor Demblin, Co-Founder von Career Moves, und Nadja Schefzig, Geschäftsführerin von Kompetenzkreis sprechen über Diversity, 2015 auch Generalthema bei TUtheTOP –Das High Potential Programm der TU Wien

Was bedeutet Diversity?

Nadja Schefzig: Diversity bedeutet Vielfalt, Unterschiedlichkeit, Differenz. Im Management – also im Diversity Management – wird damit der produktive und konstruktive Umgang mit Vielfalt bezeichnet. Diversity Management umfasst Strategien, Maßnahmen und Prozesse, die eine inklusive, wertschätzende und wertschöpfende Unternehmenskultur herzustellen vermögen. In diesem Zusammenhang meint Diversity dann nicht nur Unterschiedlichkeit, sondern auch Gemeinsamkeit. Denn um mit Vielfalt konstruktiv umzugehen, stellen wir immer wieder eine gemeinsame Basis her beziehungsweise richten unsere Aufmerksamkeit auf die Gemeinsamkeiten innerhalb der Unterschiede.

Gregor Demblin: Die unterschiedlichen Dimensionen von Diversity beziehen sich beispielsweise auf Geschlecht, ethnischen Hintergrund, religiöse Anschauung, sexuelle Orientierung und - die wichtigste Dimension für Career Moves und DisAbility Performance Austria – Behinderung. Das Thema ist besonders für innovative Unternehmen wichtig, die immer neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur eine vielfältige Belegschaft spiegelt die Bedürfnisse unserer vielfältigen Welt und somit des Marktes wider. Deshalb ist es wichtig mit den unterschiedlichsten Kompetenzen – ob akademisch, technisch oder sozial – zu arbeiten.

Inwiefern ist das ein Thema für Absolventinnen und Absolventen der TU Wien?

Gregor Demblin: Da auch die Absolvent/inn/en der TU Wien vielfältig sind und die unterschiedlichsten Hintergründe haben, ist es für diese wichtig zu sehen, welche Unternehmen ein aktives Diversity Management leben. So können sie herausfinden, welche Arbeitgeber ihnen gleiche Chancen bieten, z.B. mit speziellen Mentoringprogrammen für Frauen in der Technik oder eigenen Disability Management Strukturen für eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Behinderung.

Nadja Schefzig: Viele Forschungsprojekte werden von europäischen und nationalen Förderprogrammen unterstützt. Der Wettbewerb um diese Mittel wird heute bereits und in Zukunft sicherlich noch viel mehr an die Diversity-Ausrichtung der Forschungskonzepte geknüpft. Die Fähigkeit, diversity-sensible bzw. -relevante Projekte zu entwerfen, stellt daher einen zusätzlichen Asset im Portfolio von TU-Absolvent/inn/en dar.

  • Nadja Schefzig

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