Mitarbeiterzahl in der IT-Branche legte kräftig zu

25. März 2015, 12:46
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FEEI-Geschäftsführer Roitner: "In jedem dritten Smartphone stecken Siliziummikrofone, entwickelt und gefertigt in Österreich."

Die IT- und Telekkommunikationsbranche (IKT) war in den vergangenen vier Jahren ein wahrer Jobmotor. Die Zahl der Beschäftigen ist seit 2010 um 18 Prozent auf 290.000 Mitarbeiter gestiegen. Der Produktionswert legte um 8,6 Prozent auf 36,6 Mrd. Euro zu, so der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) am Mittwoch in einer Aussendung.

Staat gefordert

Laut der letzten Vollerhebung durch die Statistik Austria hat die Elektro- und Elektronikindustrie knapp eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung investiert. In der Chipfertigung etwa beträgt die F&E-Quote zwischen 15 und 20 Prozent, rechnet Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI, vor. Hier wäre der Staat gefordert, mehr zu tun. "Im internationalen Vergleich rutscht Österreich zurück und es geht wertvolle Zeit verloren." so Roitner.

In neun von zehn NFC-fähigen Mobiltelefonen ist österreichisches Know-how verarbeitet

Er verweist auf die Erfolge heimischer Firmen bei der Handyproduktion. "In jedem dritten Smartphone stecken Siliziummikrofone, entwickelt und gefertigt in Österreich. Vier der fünf führenden Handyhersteller nutzen Lichtsensortechnologie für Lichteffekte und Beleuchtungsmanagement. Forschung, Entwicklung und Produktion kommen direkt aus der Steiermark. Acht der zehn größten Hersteller von Mobiltelefonen verarbeiten Leiterplatten aus der Steiermark. In neun von zehn NFC-fähigen Mobiltelefonen ist österreichisches Know-how verarbeitet", erklärte Roitner. (APA, 25.3. 2015)

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