Zahlen, bitte: "Sueddeutsche.de" startet neu als Bezahlportal

24. März 2015, 07:28
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Nach "Bild Plus" nun "SZ Plus" - Chefredakteur verspricht digitales "Heimatgefühl"

München - Die "Süddeutsche Zeitung" hat Dienstag ihr digitales Bezahlabo-Modell online gestellt: Auf sueddeutsche.de gibt es damit erstmals alle Inhalte der Zeitung, das wöchentliche SZ-Magazin mit täglich aktualisierten Formaten - und einen Abozugang dafür. SZ Plus nennt sich das Angebot - wie die digitale Bezahlvariante von "Bild" schon "Bild Plus" heißt.

Was kostet Süddeutsche Plus? Von zwei Wochen Gratistest und Studen abgesehen: Tagespässe gibt es um um 1,99 Euro - die gedruckte Ausgabe kostet derzeit 2,40 Euro, am Freitag und Samstag 2,60 Euro.

SZ Plus kostet monatlich 29,99 Euro, die ersten zwei Monate zum Einstieg je 19,99. Bestehende Printabonnenten können die digitale Variante für 7,50 Euro dazubuchen, Wochenenenabonnenten der Zeitung für 15 Euro. Tablet-Abos kombiniert der Süddeutsche Verlag auch mit iPads und anderem Gerät gegen Aufpreis.

In einem Erklärvideo spricht SZ-Chefredakteur Kurt Kister von einem "Heimatgefühl" für Zeitungsleser auf der neu gestalteten Seite. Vize und Digitalchef Stefan Plöchinger von einer "nie dagewesenen" inhaltlichen Tiefe auf einer deutschen Zeitungs-Website.

foto: screenshot süddeutsche
Und so sieht sie aus, die neue SZ-Seite. Die Zahl im Kreis signalisiert, wieviele den Artikel gerade lesen.

Sueddeutsche.de - derzeit Nummer 20 in Deutschland

Sueddeutsche liegt mit rund 49 Millionen Visits im deutschen Onlinemarkt auf Rang 20. Spiegel.de hält mit fast 230 Millionen Visits im Jänner auf Platz 4 der größten deutschen Onlineportale. Platz 1 hat T-Online mit 438 Millionen vor Bild.de mit gut 328 Millionen Visits und Ebay mit gut 281 Millionen*. Eine Übersicht der meistbesuchten deutschen Webseiten finden Sie hier. (red, 24.3.2015)

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