Thailands Junta-Chef: Zu viel Demokratie führt zu Unruhen

23. März 2015, 12:31
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Premier Prayuth war erst Armeechef, bis er das Amt des Regierungschefs übernahm

Bangkok - Der Chef der thailändischen Militärregierung Prayuth Chan-ocha hat "zu viel Demokratie" für politische Unruhen in dem Land verantwortlich gemacht. Im Gegensatz zu Thailand könnten "Regierungen in anderen Ländern Freiheiten einschränken", sagte der Junta-Führer am Montag bei einem Treffen des örtlichen Industrieverbands in Bangkok.

Thailand steht seit dem Putsch im Mai vergangenen Jahres, dem monatelange Straßenproteste vorausgegangen waren, unter Kriegsrecht. Prayuth trat damals als Armeechef zurück und übernahm das Amt des Regierungschefs. Menschenrechtsorganisationen werfen Prayuth vor, er gehe rigoros gegen Kritiker vor. (APA, 23.3.2015)

  • Kein Mann der Basisdemokratie: Premier Prayuth.
    foto: reuters/toru hanai

    Kein Mann der Basisdemokratie: Premier Prayuth.

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