Samsung Galaxy S6 zerlegt: Sehr schwer zu reparieren

21. März 2015, 12:10
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Design erschwert Reparatur des Smartphone-Flaggschiffs

Statt Kunststoff setzt Samsung bei der neuesten Generation der Galaxy-Reihe auf Glas und Metall. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich das S6 nur schwer reparieren lässt. MyFixGuide hat das Smartphone trotzdem in seine Einzelteile zerlegt, um einen Blick auf das Innenleben des Geräts zu werfen.

Rückseite nur mit Heißluftgebläse zu öffnen

Bereits die Rückseite lässt sich nur schwer entfernen. Zwei bis drei Minuten lang muss diese mit einem Heißluftgebläse erhitzt werden, um die Abdeckung zu entfernen. Dahinter wurde von Samsung eine schwarze Folie angebracht, die Hitze des Prozessors ableiten soll. Hinter dem NFC-Modul verbirgt sich der Lithium-Ionen-Akku. Dieser weist eine Kapazität von 2.550 mAh bei 3,85 Volt auf.

Auch an anderer Stelle wurde das S6 zerlegt und auf YouTube veröffentlicht.

Kameramodule mit Steckern verbunden

Ungefähr auf gleicher Höhe findet sich auch das Mainboard, auf dem Prozessor, RAM, NFC, LED-Blitz, Sensoren und Soundchip angebracht sind. Die zwei Kameramodule sind zusätzlich mit Schrauben fixiert und mit Steckern mit dem Board verbunden.

Noch kein Fazit von iFixit

Im Gegensatz zu iFixit vergibt MyFixGuide keine Bewertung zum Schwierigkeitsgrad der Reparatur. Das Galaxy S5 erhielt von iFixit noch fünf Punkte. Beim neuesten Smartphone-Flaggschiff dürfte das Resümee aufgrund der vielen Schrauben, der verklebten Rückseite und des erschwerten Zugangs zum Akku jedoch deutlich schlechter ausfallen. (red, derStandard.at, 21.03.2015)

  • Die Einzelteile des Samsung Galaxy S6.
    foto: myfixguide

    Die Einzelteile des Samsung Galaxy S6.

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