ÖSV-Adler hinter Slowenien auf Platz zwei

21. März 2015, 11:58
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Dennoch starker Auftritt des österreichischen Quartetts beim Teambewerb in Planica - Wind verhindert zweiten Durchgang

Planica - Auch im fünften und letzten Teambewerb der Skisprung-Saison hat es für das ÖSV-Quartett nicht mit dem Sieg geklappt. Beim Weltcup-Finale in Planica gab es am Samstag so wie im Jänner in Zakopane den 2. Rang. Ganz oben auf dem Podest stand Gastgeber Slowenien. Jurij Tepes, Anze Semenic, Robert Kranjec und Peter Prevc holten 43,3 Punkte Vorsprung heraus. Turbulenter Wind ließ nur einen Durchgang zu.

Die ÖSV-Mannschaft von Cheftrainer Heinz Kuttin hatte nach den ersten zwei Springern - Stefan Kraft (226,5 m) und Michael Hayböck (225,5) - geführt. Manuel Fettner (204) und Gregor Schlierenzauer (195,5) erreichten vor 30.000 Zuschauern aber nicht die Weiten ihrer Rivalen Kranjec (225) und Prevc (218,5). Der zweite Rang der Österreicher war aber gut abgesichert, Platz drei ging 21,1 Punkte dahinter an Team-Weltmeister Norwegen.

Das himmlische Kind

Wechselnd starker Aufwind zwang die Jury zu mehreren Unterbrechungen und Anlaufänderungen. So wurden etwa Hayböck, der Bester seiner Gruppe war, 35,3 Punkte als Kompensation für sehr guten Aufwind abgezogen. Im Verlauf ließ der Aufwind nach, die Jury verlängerte um zwei Luken, doch auch Schanzenrekordler und Vortagessieger Prevc (248,5 m) gelang mit 218,5 m keine Topweite mehr. Für die Tagesbestweite hatte der als erster Slowene springende Tepes mit 237,5 m gesorgt.

Im Nationencup wird Österreich zum zweiten Mal seit 2005 nicht als Gewinner abschließen. 2013 war die ÖSV-Mannschaft auf dem zweiten Rang gelandet, diesmal gibt es den dritten Platz hinter Deutschland und Norwegen. Die Einzelwertung wird am Sonntag zwischen dem Deutschen Severin Freund und dem 44 Punkte zurückliegenden Lokalmatador Prevc entschieden. (APA, 21.3.2015)

  • Das ÖSV-Flieger-Erfolgsquartett: Manuel Fettner, Michael Hayböck, Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer.
    foto: epa/antonio bat

    Das ÖSV-Flieger-Erfolgsquartett: Manuel Fettner, Michael Hayböck, Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer.

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