Rinko Kawauchi: Schönheit des Augenblicks

Ansichtssache23. März 2015, 11:31
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Rinko Kawauchi findet das Besondere in den einfachen Dingen. Die japanische Fotografin ist dabei der Ästhetik des Wabi-Sabi verpflichtet, eine dem Zen-Buddhismus verbundene Philosophie, die auf Reduktion, Bescheidenheit und eine symbiotische Beziehung zur Natur verweist. "Illuminance", heißt nicht nur eine der jüngsten Serien der 1972 geborenen Fotografin, sondern auch die Ausstellung im Kunsthaus Wien, die einen Überblick über ihr Schaffen gibt. (kafe)

Besprechung: "Toter Falter auf rotem Lehm"

foto: rinko kawauchi, priska pasquer

Melancholische, verträumte Blicke, Unschärfen, Lichtspiele sind es, die Rinko Kawauchis Serie "Illuminance" (2007–2011) charakterisieren.

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foto: rinko kawauchi, priska pasquer

Aus der Serie "Illuminance".

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foto: rinko kawauchi, christophe guye galerie

Aus der Serie "Illuminance".

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foto: rinko kawauchi

Das Zusammenspiel aller Dinge, der Dualismus von Leben und Tod, kleine und große Wunder: Vereint in Rinko Kawauchis Serie "Aila" (2004).

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foto: rinko kawauchi

Aus der Serie "Aila"

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foto: rinko kawauchi

Aus der Serie "Aila"

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foto: rinko kawauchi

Aus der Serie "Aila"

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foto: rinko kawauchi

Aus der Serie "Aila".

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foto: rinko kawauchi

Aus der Serie "Aila".

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foto: rinko kawauchi, priska pasquer

Die Bilder zur Serie "Ametsuchi" (2012-2013) stieß ein Traum an. Die geträumten Landschaften erkannte Rinko Kawauchi in TV-Bildern von Brandrodungen in Aso im Süden Japans wieder. Ritual- und Traumbilder überlagern sich in "Ametsuchi", das so viel wie "Himmel und Erde" bedeutet; unterschiedliche Welten verbinden sich.

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foto: rinko kawauchi, priska pasquer

Aus der Serie "Ametsuchi"

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