Österreich in Teambewerb Dritter

20. März 2015, 11:44
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Schweiz siegt in Meribel im Finale gegen Schweden - Nur sieben Nationen am Start

Meribel - Wie 2014 haben Österreichs Alpinskiläufer im Teambewerb beim Weltcup-Finale nach einem Sieg über Italien den dritten Platz belegt. Da nur sieben Nationen am Start waren (Unter anderem verzichteten die USA, WM-Silbermedaillengewinner Kanada und Norwegen), begannen Eva-Maria Brem, Carmen Thalmann, Christoph Nösig und Philipp Schörghofer mit einem Freilos und stiegen erst im Halbfinale in den Bewerb ein. Dort gab es dann gleich eine knappe Niederlage gegen Schweden zu verkraften. Die Schweden wiederum unterlagen im Finale dem erfolgreichen Titelverteidiger Schweiz.

Ohne Hirscher und Kirchgasser

Bei 2:2-Siegen hatten die von Sara Hector, Matthias Hargin und Anna Swenn-Larsson angeführten Schweden dank der Zeitregel den Aufstieg Österreichs ins große Finale verhindert. Im Rennen um Platz drei setzte sich Österreich, das mit den regierenden Team-Weltmeistern Brem, Nösig und Schörghofer antrat, klar mit 3:1 gegen Italien durch. Top-Läufer wie Marcel Hirscher und Michaela Kirchgasser wurden geschont.

"Wir wussten, dass die Schweden gut sind, sie sind auch immer bei den Besten dabei. Deshalb war für uns klar, dass wir alles geben müssen. Es hat leider knapp nicht gereicht", sagte die Kärntnerin Thalmann, die mit sich "ganz zufrieden" war. Als Einzige aus dem österreichischen Quartett hatte sie beide Läufe gewonnen. "Es ist schon ein bisserl eine Anspannung da, weil man ja gewinnen will. Aber sonst macht das schon viel Spaß."

Brem patzte am Tag der allerdings wegen der leichten Bewölkung in Hochsavoyen nicht wirklich bemerkbaren partiellen Sonnenfinsternis zum Auftakt und meinte: "Ich habe einen Fehler gemacht, leider." Schörghofer stand tröstend zur Seite: "Man sieht, wie schnell es bei so einem Teambewerb geht. Es ist nicht immer gesagt, dass Österreich gewinnt. Die anderen können auch Skifahren. Zum Glück haben wir bei der WM gewonnen." (APA/red, 20.3.2015)

Mixed-Teambewerb am Freitag in Meribel:
(nur sieben Teams am Start)

Endklassement:

1. Schweiz - 2. Schweden - 3. Österreich - 4. Italien - 5. Deutschland, Frankreich und Slowenien

Finale:

Schweden - Schweiz 2:2, Schweiz dank Zeitregel um 0,09 Sek. Sieger (Sara Hector unterliegt Wendy Holdener, Matthias Hargin schlägt Justin Murisier, Anna Swenn-Larsson besiegt Charlotte Chable, Anton Lahdenperä unterliegt Reto Schmidiger)

Um Platz 3:

Österreich - Italien 3:1 (Eva-Maria Brem besiegt Chiara Costazza, Christoph Nösig unterliegt Simon Maurberger, Carmen Thalmann besiegt Irene Curtoni, Philipp Schörghofer besiegt Roberto Nani)

Halbfinale:

Österreich - Schweden 2:2, Schweden dank Zeitregel um 0,12 Sek. im Finale (Brem unterliegt Swenn-Larsson, Nösig besiegt Lahdenperä, Thalmann besiegt Hector, Schörghofer unterliegt Hargin)

Schweiz - Italien 3:2 (Costazza unterliegt Chable, Schmidiger unterliegt Maurberger, Holdener und Curtoni zeitgleich, Murisier besiegt Giuliano Razzoli)

Viertelfinale:

Österreich mit Freilos und damit direkt im Halbfinale

Schweden - Frankreich 3:1

Schweiz - Deutschland 2:2, Schweiz dank Zeitregel um 0,20 Sek. weiter

Slowenien - Italien 1:3

  • Die Schweizer feiern in Frankreich.
    foto: reuters/robert pratta

    Die Schweizer feiern in Frankreich.

  • Eva-Maria Brem hatte im Duell mit Chiara Costazza nicht nur die Nase vorn.
    foto: reuters/robert pratta

    Eva-Maria Brem hatte im Duell mit Chiara Costazza nicht nur die Nase vorn.

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