Cisco will an falsche Adressen liefern, um NSA zu täuschen

19. März 2015, 12:16
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Router und andere Hardware soll an leerstehende Wohnungen versandt werden, um Empfänger zu verschleiern

Hardware-Hersteller Cisco hat sich eine neue Strategie gegen NSA-Überwachung einfallen lassen: Der Konzern will künftig Geräte an falsche Adressen liefern, wo Kunden ihre Einkäufe dann heimlich abholen können. Cisco reagiert damit auf Enthüllungen des Vorjahres, denen zufolge die NSA Cisco-Geräte abfängt und manipuliert. So soll die Infrastruktur von Überwachungszielen infiltriert werden.

Geschäftsmodell in Gefahr

Cisco hatte bereits nach Bekanntwerden der Manipulationen scharfe Kritik an den US-Geheimdiensten geäußert. Klar: Für den Hersteller sind Aufträge in Millionenhöhe in Gefahr. International tätige Firmen zögern seit den Snowden-Enthüllungen zusehends, auf US-Produkte zu vertrauen. (fsc, derStandard.at, 19.3.2015)

  • Cisco versucht, die NSA hinters Licht zu führen
    foto: reuters/gea

    Cisco versucht, die NSA hinters Licht zu führen

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