"Die Bestimmung - Insurgent": Fraktionslos, aber gut in Schuss

18. März 2015, 16:58
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Teil zwei der Divergent-Trilogie ist ein Baller-Baller-Spektakel mit Game-Logik

Die US-Filmindustrie sucht ihr wirtschaftliches Heil weiter in der seriellen Ausbeutung erfolgreicher Jugendliteratur. Nach der Vampirwelle wird es jetzt im Dystopie-Segment langsam unübersichtlich: Neben der Tribute von Panem-Saga (und Heldin Katniss Everdeen) ist nämlich auch Tris Prior mit der Divergent-Trilogie im Rennen.

Teil zwei, "Die Bestimmung - Insurgent", führt nun weiter in eine Zukunft, in der die verbliebene Erdpopulation strikt in fünf "Fraktionen" eingeteilt ist und sich die nirgends zugehörige Jungrebellin Tris (Shailene Woodley) gegen Machthaberin Jeanine (Kate Winslet) behaupten muss. Fürs Kino ergibt das ein dröges Lauf-Spring-Baller-Baller-Spektakel, das nicht nur visuell einer Game-Logik folgt. (irr, DER STANDARD, 19.3.2015)

  • Jungrebellen atmen durch: Tris (Shailene Woodley), Peter (Miles Teller) und Four (Theo James).
    foto: concorde

    Jungrebellen atmen durch: Tris (Shailene Woodley), Peter (Miles Teller) und Four (Theo James).

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