Tesla-Gründer Musk: "Dass Menschen Autos steuern, wird verboten werden"

18. März 2015, 13:22
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Elon Musk glaubt an selbstfahrende Autos, will mit Tesla zum wichtigsten Hersteller werden

Selbstfahrenden Autos gehört die Zukunft: Das glaubt zumindest Tesla-Gründer Elon Musk, der sich auf der Nvidia Developers Conference ausführlich zum Thema geäußert hat. Musk denkt sogar, dass der potenzielle Erfolg selbststeuernder Fahrzeuge zu einem Verbot für klassische Autos führen könnte. "Es ist zu gefährlich", so Musk laut Guardian, "man kann Menschen nicht einfach zwei Tonnen schwere Todesmaschinen steuern lassen."

20 Jahre bis Dominanz

Musk will mit Tesla, dem wichtigsten Player im Markt für Elektroautos, auch bei selbstfahrenden Kraftfahrzeugen mitmischen. Das Tesla Model S könne schon autonom Spuren wechseln oder einparken, Tesla sei am Puls der Zeit und verfüge als Autobauer mit IT-Wurzeln über die beste Balance. Musk glaubt, dass es zwanzig Jahre dauern wird, bis selbstfahrende Autos das Straßenbild dominieren werden. Immerhin müssten ja zwei Milliarden klassischer Kfz ersetzt werden, so Musk.

Großstadtverkehr

Tests hätten weiter gezeigt, dass der Verkehr in der Großstadt noch am ehesten Probleme für Computer bereiten würde. Das Stop&Go mit vielen Zusatzfaktoren (Fußgängern, Radfahrern) überfordere die künstliche Intelligenz noch. Er sei aber davon überzeugt, dass selbstfahrende Autos "Leben retten werden", so Musk abschließend. Neben Tesla arbeiten Google und angeblich auch Apple, aber ebenso klassische Fahrzeughersteller wie BMW an selbstfahrenden Autos. (fsc, derStandard.at, 18.3.2015)

  • Tesla-Gründer Musk setzt große Hoffnungen in selbstfahrende Autos
    foto: ap/sakuma

    Tesla-Gründer Musk setzt große Hoffnungen in selbstfahrende Autos

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