Metallbaufirma Steko ist insolvent

18. März 2015, 12:16
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Überschuldung von rund 2,8 Miollionen Euro, Geschäftsbetrieb wird eingestellt

Amering - Die obersteirische Steko Metallbau GmbH in Amering ist mit einer Überschuldung von rund 2,8 Mio. Euro insolvent, so die Kreditschützer AKV, KSV und Creditreform am Mittwoch. Das Verfahren wurde am Dienstag am Handelsgericht Leoben eröffnet. Betroffen sind 33 Dienstnehmer und rund 150 Gläubiger. Als Ursache wurden u.a. die schwache Baukonjunktur und schleppende Kunden-Zahlungsmoral angegeben.

Zum Masseverwalter wurde der Leobener Rechtsanwalt Helmut Fetz bestellt. Eine Fortführung des Geschäftsbetriebs ist laut Kreditschützern nicht beabsichtigt. Die Passiva von Steko belaufen sich auf rund 4,4 Mio. Euro, die Aktiva auf etwa 1,6 Mio. Euro, woraus sich eine Überschuldung von rund 2,8 Mio. Euro ergibt. Das im obersteirischen Bezirk Murtal ansässige Unternehmen beschäftigte sich mit der Produktion, Lieferung und Montage von Aluminium-Glaskonstruktionen sowie Stahlbau- und Edelstahlarbeiten.

Zu einer schwächelnden Konjunktur in der Baubranche und einem immer stärker werdenden Preiskampf kamen laut den Kreditschützern gravierende Fehlentscheidungen im Unternehmen. So wurden u.a. knapp kalkulierte Aufträge im Baubereich angenommen, um die Mitarbeiter halten zu können.

Nach Umsatzeinbrüchen im letzten Quartal 2014 entschloss sich die Steko-Geschäftsführung zu einer Restrukturierung. Die dabei erzielten Einsparungen reichten aber nicht aus, auch Verhandlungen mit Investoren zerschlugen sich. Letztlich führten erhebliche Liquiditätsengpässe, infolge der Fälligstellung der Finanzierungslinien, zur Insolvenz. Dazu kam noch der Tod eines der Geschäftsführer. (APA, 18.3.2015)

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