Franzose schmuggelte russische Ehefrau im Koffer über Grenze

18. März 2015, 10:41
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Dabei hätte die Frau ganz legal mit ihrem Mann in den Schengener Raum einreisen können - Jetzt droht dem Paar Strafe bis zu drei Jahren

Warschau - Die Beamten am polnischen Übergang Terespol an der Grenze zu Weißrussland staunten Anfang der Woche nicht schlecht, als eine 30-jährige Frau aus einem Koffer kletterte. Den Grenzschützern war bei der Kontrolle des Zugs von Moskau ins französische Nizza ein riesiges Gepäckstück eines etwa 60-jährigen Franzosen aufgefallen. Die Fracht entpuppte sich als die russische Frau des Mannes, der sie in die EU schmuggeln wollte. Nach einem kurzen Verhör wurde das Paar wieder freigelassen, sie kehrten nach Weißrussland zurück.

Dem Mann und der Frau droht wegen des Versuchs, Grenzkontrollen zu umgehen, eine Strafe bis zu drei Jahren Haft. Dabei hätte die Russin ganz legal in die EU einreisen dürfen. Das wusste der Franzose aber nicht, sagte Dariusz Sienicki, der Sprecher der polnischen Grenzkontrolle. "Hätte sie an der Seite ihres Mannes im Zug gesessen, hätte es keine Probleme gegeben." (krud, derStandard.at, 18.3.2015)

  • Polnischen Grenzschützern war bei der Kontrolle des Zugs ein riesiges Gepäckstück eines etwa 60-jährigen Franzosen aufgefallen. Die Fracht entpuppte sich als die russische Frau des Mannes, der sie in die EU schmuggeln wollte.
    foto: ap / paul beaty

    Polnischen Grenzschützern war bei der Kontrolle des Zugs ein riesiges Gepäckstück eines etwa 60-jährigen Franzosen aufgefallen. Die Fracht entpuppte sich als die russische Frau des Mannes, der sie in die EU schmuggeln wollte.

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